/

 


Weltkirche - Politik - Gesellschaft


4. April 2022

NRW: Entwurf zu neuem kirchlichen Vermögensverwaltungsgesetz
Die Kirchengemeinden in NRW sollen ihr Vermögen künftig mit einem neuen VV-Gesetz zeitgemäßer verwalten können. Darauf haben sich die (Erz-)Bistümer Köln, Essen, Aachen, Münster und Paderborn verständigt. Das neue bischöfliche Gesetz soll das bisher noch gültige „Preußische Gesetz über die Verwaltung des katholischen Kirchenvermögens“ (Landesgesetz NRW) von 1924 ersetzen. Ziel dabei ist es, dass das Kirchenvorstandsrecht den immer komplexer werdenden Anforderungen an die kirchengemeindliche Vermögensverwaltung besser gerecht werden wird. >> mehr


4. April 2022
Neuer Generalvikar

Erbistum Köln. Kardinal Woelki beruft Msgr. Guido Assmann zum neuen Generalvikar
Monsignore Guido Assmann wird neuer Generalvikar des Erzbischofs von Köln. Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat den derzeitigen Dompropst zum 1. Juli 2022 berufen. Kirchenrechtlich ist ein Generalvikar der persönliche Stellvertreter des Bischofs, er handelt an dessen Stelle („alter ego“) in allen Angelegenheiten, die sich der Bischof nicht persönlich vorbehalten hat. Derzeit leitet der Generalvikar im Erzbistum die Bistumsverwaltung mit rund 800 Mitarbeitenden. Zukünftig wird der Generalvikar durch eine/n Amtschef/-in unterstützt werden.
>> Interview mit Msgr. Assmann


April 2022
Neuordnung für Pfarreien im Erzb. Köln

Das Erzbistum Köln veröffentlicht seinen Vorschlag für die zukünftigen 64 Pastoralen Einheiten - Bis Mitte Oktober 2022 haben die Gremien der Gemeinden Zeit, den Vorschlag zu beraten und ein Votum abzugeben. >>>
>>> Landkarte >>> zur Liste  >>> Erläuterungen



März 2022
"Sag`s dem Papst: Wie soll die Zukunft der Kirche aussehen?"
Nach 6 Wochen Beteiligung und 5.400 Rückmeldungen:
Schließung der Beteiligungsplattform des Erzbistums Köln zur Weltsynode

Die diözesane Beteiligungsphase in Erzb. Köln zur Weltsynode  hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Bis zum Zeitpunkt der Schließung der Beteiligungsplattform weltsynode.koeln am Freitag, 18. März, sind 5.417 Beiträge und 1.243 Kommentare zusammengekommen. Insgesamt 1.725 Nutzer/innen, davon 136 Gruppen, haben sich seit der Eröffnung der Plattform am 1. Februar mit Beiträgen zu den von Papst Franziskus benannten Themenfeldern eingebracht. Etwa 40% aller Beiträge wurden in der Schlusswoche formuliert.
„Damit ist unser Anliegen, die Menschen im Erzbistum Köln zur Beteiligung zu ermutigen, Realität geworden ist – mehr noch: Unsere Erwartungen wurden deutlich übertroffen!“, sagt Michael Hänsch, Mitglied des Synodenteams im Erzbistum Köln. „Angesichts der aktuellen Situation im Erzbistum Köln, waren wir letztendlich überrascht, wie viele Menschen sich das Anliegen der Weltsynode doch zu eigen gemacht haben“, freut sich Hänsch.


März 2022


07. Februar 2022
Dramatische Prognosen für das Erzbistum Köln

In einem aktuellen Schreiben aus dem Erzbistum Köln zeichnet Msgr. Markus Bosbach, Hauptabteilung „Entwicklung Pastorale Einheiten", dramatische Prognosen für die Zukunft des Erzbistums Köln: "Die Fakten und Prognosen machen – so meine ich – schonungslos klar, dass wir in vielen Bereichen des kirchlichen Lebens dringend Veränderungen anstoßen müssen. ... Wir können uns den Herausforderungen nur gemeinsam stellen und sie gestalten – oder abwarten, bis aus der Not heraus Veränderungen über uns hereinbrechen.
Viele der anstehenden Veränderungsschritte sind verbunden mit Befürchtungen, mit Verlust und Konflikten; sie zu gehen wird auch schwierig und schmerzhaft sein. Ich bin zutiefst überzeugt, dass die Veränderungsprozesse viele Chancen bergen, weil die Botschaft des Evangeliums gerade heute relevant ist und verändernde Kraft hat und wir als Getaufte gemeinsam neue Formen des Glaubens und der Gemeinschaft im Geist Jesu gestalten können.
Neue Ideen und Aufbrüche, die in Ihren Pfarreien und Gemeinden gewachsen sind, müssen gestärkt werden und sollen weiter wachsen können. Engagierte in Ihren Gemeinden sollen mehr Gestaltungsspielraum und Verantwortung bekommen. Dazu wollen wir die knapper werdenden Ressourcen sinnvoll für eine lebendige und zukunftsfähige Seelsorge verteilen. Ich glaube fest daran, dass wir so einen Rahmen für das kirchliche Leben in den kommenden Jahren gestalten können."

Fakten und Prognosen zur Entwicklung der Kirche im Erzbistum Köln



Januar 2022

Erzbistum Köln ergreift Maßnahmen gegen steigende Haushaltsdefizite
Wirtschaftsplan für das Jahr 2022 veröffentlicht


Das Erzbistum Köln hat seine Planungen für Ausgaben und Einnahmen im Jahr 2022 veröffentlicht. Der vom Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat beschlossene Wirtschaftsplan der Diözese sieht insgesamt Aufwendungen von rund 944,2 Millionen Euro vor. Mehr als die Hälfte des Budgets wird dabei für die Seelsorge und für caritative Zwecke verwendet. Ein wichtiger Posten sind zudem vorgesehene Investitionen in Höhe von rund 43 Millionen Euro, davon allein 38 Millionen Euro für Baumaßnahmen sowie für die Digitalisierung von Schulen. Insgesamt dominieren bei den Aufwendungen die Personalkosten. Sie belaufen sich im Wirtschaftsplan auf rund 388,8 Millionen Euro.
>> mehr zum Thema
>> Flyer zum Wirtschaftsplan
 
>> vollständiger Wirtschaftsplan


Zum Thema "Pastoraler Zukunftsweg"

September 2020
"Pfarrei der Zukunft" - Thema in Seelsorgebereichen
In einer Videobotschaft fasst Generalvikar Dr. Markus Hofmann  die bisherigen Schritte zusammen, die auf der Aktuellen Etappe des Pastoralen Zukunftsweges bis zu den Seelsorgebereichsforen bereits miteinander absolviert wurden.
Mit der „Pfarrei der Zukunft“ will das Erzbistum Köln in vielen lebendigen Gemeinden nah bei den Menschen sein, den Glauben leben und feiern und das Evangelium mit allen Menschen teilen. Im zweiten Video geben Generalvikar Dr. Markus Hofmann und die fünf Arbeitsfeldleitenden der Aktuellen Etappe des Pastoralen Zukunftsweges einen ausführlichen Einblick in die bisherigen Überlegungen zur „Pfarrei der Zukunft“.


Februar 2022

 


Oktober 2021




Im achten Jahr seines Pontifikates schreibt Papst Franziskus aus christlicher Sicht über eine globale Neuorientierung nach der Corona-Pandemie. Am 3. Oktober 2020 hat der Papst seine dritte Enzyklika in Assisi unterzeichnet, die der Vatikan am Tag darauf veröffentlichte: Fratelli tutti – Über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft.
„Die folgenden Seiten erheben nicht den Anspruch, die Lehre über die geschwisterliche Liebe umfassend darzustellen. Sie verweilen vielmehr bei ihrer universalen Dimension, bei ihrer Öffnung auf alle hin. Ich lege diese Sozialenzyklika als demütigen Beitrag zum Nachdenken vor.“  (Papst Franziskus, FT 6)