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Projekt "RAN": Rikscha am Nordpark

Der Ortsausschuss Heilige Familie freut sich, dass er im Frühjahr 2022 eine ganz neue Möglichkeit für die Nachbarschaftsbegegnung und soziales Engagement zugunsten älterer oder behinderter Menschen zur Verfügung hat: Er kann eine nagelneue Fahrrad-Rikscha für zwei zu befördernde Fahrgäste nutzen, die die Bürgerstiftung Düsseldorf der Hl. Familie kostenlos zur Verfügung stellt.

Wie ist das Rikscha-Projekt zustande gekommen?
Die Idee zu diesem sozialen Projekt entstand Ende 2021. Ein Zeitungsartikel in der Lokalpresse berichtete davon, dass die BÜRGERSTIFTUNG DÜSSELDORF mehrere Rikscha-Fahrräder geordert hat und diese sozialen Einrichtungen und Trägern zur Verfügung stellt. Diese Rikschas sollten an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet von Düsseldorf zum Einsatz kommen und Menschen zur Verfügung stehen, die alleine keine weiteren Strecken in der Umgebung mehr zurücklegen können.
Wir freuen uns, dass die Bürgerstiftung eine Anfrage aus unserer Gemeinde positiv beantwortet hat und dass der Kirchenvorstand einen Nutzungsvertrag mit der Bürgerstiftung abschließen konnte, wodurch unsere Pfarrei nun Standort für eine solche Rikscha geworden ist!

Nachbarschaftsprojekt in Stockum-Golzheim
Unterstützt wird die Idee (und die zukünftige Organisation des Rikscha-Betriebs) von einer bereits seit längerer Zeit bestehenden "Nachbarschaft-Werkstatt" in den Stadtteilen Stockum und Golzheim. Ihr gehören Vertreter*innen folgender Einrichtungen oder Träger an:

  • Ortsausschuss Heilige Familie
  • Evangelische Tersteegen-Gemeinde
  • Nelly-Sachs-Haus (jüdisches Elternhaus)
  • Tersteegenhaus (Diakonie Düsseldorf)
  • Zentrum plus Stockum (Caritas)
  • Zentrum plus Goilzheim (Diakonie)


Wie kann ich eine Fahrt buchen?
Die Fahrten können nur im Raum Stockum-Golzheim und Umgebung stattfinden. "Berechtigt" zu einer Buchung sind Menschen, die eine eingeschränkte Mobilität haben und gerne einmal im Stadtteil unterwegs sein möchten - vor allem dort, wo es schön ist und wo das große Fahrrad gut bewegt werden kann - also z. B. im Nordpark oder am Rhein bis zum Rheinpark oder auf dem Nordfriedhof. Das Fahrzeug ist (leider) nicht dazu gedacht, um Arztbesuche oder alltägliche Besorgungen wie Einkauf zu machen.
Wer einen Fahr-Wunsch hat, der melde sich am besten unter rikscha@dus40474.de - oder über Kontakt zu den oben genannten institutionellen Trägern in unseren Stadtteilen.


Wie kann ich als ehrenamtlicher Fahrer dabei sein?
Die Koordination des Projektes wurde im Nutzungsvertrag Rainer Nückel übertragen. Er wird in Kooperation mit der BÜRGERSTIFTUNG DÜSSELDORF zunächst ein Team von Fahrer*innen ("Piloten") rekrutieren und qualifizieren, die die Beförderung der Gäste übernehmen werden. Es haben sich bereits zahlreiche Interessenten für diese sportliche ehrenamtliche Aufgabe gemeldet. Allerdings bietet die Bürgerstiftung erst Mitte Mai Lehrgänge zur Qualifizierung der Piloten an, so dass der Betrieb noch nicht direkt anlaufen kann.
Interessenten für die Piloten-Tätigkeit, die natürlich voraussetzt, dass man gerne, gut und umsichtig Fahrrad fährt und Freude am Umgang mit älteren Menschen hat, melden sich bitte per Mail an rikscha@dus40474.de


Kirchenzeitung - 21. April 2022

Was ist schon geschehen?

  • Die Rikscha wurde Mitte April beim Fahrrad-Händler abgeholt.
  • Zusätzliche Sicherheitsshlösser sowie Sitzkissen und Decken für den Transport wurden angeschafft.
  • Zwei Tage nach Übernahme wurde die Rikscha nach dem Sonntagsgottesdienst in St. Albertus Magnus gesegnet.
  • Ein gesicherter Tiefgaragen-Stellplatz wurde eingerichtet.
  • Geeignete barrierefreie Wegstrecken im Stadtteil, im Nordpark, am Rhein und auf dem Nordfriedhof wurden erkundet.
  • Potenzielle Piloten und ein weiterer Koordinator (im Nelly-Sachs-Haus) wurden kontaktiert und schon einmal mit dem Fahrzeug vertraut gemacht.
  • Erste Ausflüge mit älteren Menschen (zur Kirche, in den Nordpark, auf den Friedhof) wurden vorsichtig unternommen.
  • Am 22. April wurde die Rikscha bei einem Open-Air-Jazz-Konzert am Zentrum plus der Caritas in Stockum öffentlich vorgestellt - und kurze Schnupperfahrten angeboten.