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Rückblick: St. Martin

Schüler*innen der Beckbusch-Schule basteln Laternen für Bewohner*innen des Pflegeheims Tersteegenhaus in Golzheim
Mitglieder des Ortsausschusses Heilige Familie hatten eine Martins-Idee (>> Anschreiben aus dem Ortsausschuss an Grundschule) und haben sich gefreut, dass Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern der Grundschule an der Beckbusch-Straße diese Idee begeistert aufgegriffen und unterstützt haben.
Kinder aus den vierten Klassen haben mit ihren Lehrerinnen im Religionsunterricht viele schöne, bunte Laternen mit St.-Martin-Motiven gestaltet. An diese Laternen haben alle Kinder einen lieben schriftlichen Gruß an jeden Bewohner des Tersteegenhauses, der die Laterne geschenkt bekommt, angeheftet. Diese Laternen wurden dann dem Ortsausschuss Heilige Familie übergeben, der sie zur Verteilung vorbereitet und noch ein elektrisches Kerzenlicht hinzugefügt hat.
Am Freitag, 13.11.2020, berichtet die RHEINISCHE POST über die Aktion. (Foto rechts)


Am Vorabend von St. Martin, am 10. November, wurden die Laternen dann zum Tersteegenhaus gebracht. Hier hatte sich bereits zur Abenddämmerung ein kleiner ökumenischer Singkreis aus der katholischen Pfarrei Heilige Familie und der evangelischen Tersteegen-Kirchengemeinde eingefunden, um rund um das Tersteegenhaus unter allen Fenstern die vertrauten Martinslieder für und (so weit möglich) mit den Bewohner*innen an den geöffneten Fenstern zu singen. Diejenigen Senior*innen, die die Lieder erreicht haben, zeigten sich an den Fenstern sehr berührt und dankbar für das Martinsliedersingen.

Die schönen Kinder-Laternen, die dem Haus dann übergeben wurden, bringen hoffentlich ein wenig Licht, Freude und Hoffnung zu den Bewohner*innen, unter denen es leider einige Corona-Infizierte gab/gibt und für die das Leben unter den Quarantäne-Maßnahmen derzeit besonders schwer ist.
Herr Schotte, der als Heimleiter die riesigen Herausforderungen der Infektionsbekämpfung bei Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen bestmöglich meistert, zeigte sich ebenfalls gerührt und sehr dankbar für die Aktion, die ein besonderes Zeichen der Verbundenheit der Nachbarn mit dem Tersteegenhaus ist.  Er weiß, wie wichtig es für seine Bewohner*innen ist, zu erleben, dass die Menschen im Stadtteil an sie denken, sich um ihr Schicksal sorgen und dass die Bewohner erleben, dass sie nicht vergessen sind.


Die Leitung des Tersteegenhauses sendet den Kindern (und Erwachsenen) ihren Dank und zwei Fotos: